Archiv für January 2012
Musik © jeecis - Fotolia.com
Egal welche Kulturen Ethnologen kennengelernt und erforscht haben, Musik war immer ein Bestandteil jeder Kultur. Bereits Embryos reagieren auf Töne im Mutterbauch. Es gibt Klänge, die wirken beruhigend, andere wiederum anregend. Wenn man Teenager beobachtet, wird man feststellen, dass Musik wichtig für den Ausdruck ihrer Gefühle ist. Je nach Laune wird die entsprechende Musik gehört. Denn Musik verstärkt die jeweiligen Gefühle. Aber auch im Erwachsenenalter ist Musik ein wichtig Ausdruck von Empfindungen. Wenn Menschen zusammenkommen, wird gerne Musik gehört oder auch zur Musik getanzt. Weshalb Musik so einen großen Einfluss auf Menschen besitzt, ist jedoch noch nicht zufriedenstellend erforscht. Man geht jedoch davon aus, dass Menschen nicht nur einen Sprachinstinkt besitze, sondern auch einen Musikinstinkt.
Lange Zeit hat man sich an die Musik nicht herangetraut, doch seit etwa 20 Jahren versuchen Neurologen herauszufinden, was Musik beim Menschen bewirken kann und weshalb. Grund für das Interesse an Musik sind neue Technologien, die es möglich machen das Gehirn des Menschen besser denn je zu erforschen. So beobachtet man seit Jahren was passiert, während Menschen Musik machen oder sie hören.
In den letzten Jahren hat man herausgefunden, dass die Annahme, der Mensch hätte ein separates Musikzentrum, so nicht stimmt. Es gibt nicht nur eine Stelle im Gehirn, mit der etwas passiert, es gibt verschiedene Areale, die auf Musik reagieren. Gehirnregionen, die für kognitive Funktionen zuständig sind, scheinen auch Musik verarbeiten zu können. Bei einer Untersuchung von Christo Pantev kam heraus, dass sich bei Menschen, die sich intensiv und regelmäßig mit Musik beschäftigen, das Gehör verändert. Musiker bspw. nehmen musikalische Reize intensiver auf, als Menschen die nur unregelmäßig Musik hören.
Die musikalische Früherziehung wird immer beliebter und das aus einem guten Grund. Die Nervenzellen von Kindern wachsen schneller und die Anzahl dieser erhöht sich.

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Genau wie Senioren bedürfen auch Menschen mit Behinderung einer optimierte Wohnsituation, um ein selbstbestimmtes Leben führen und an der Gesellschaft teilhaben zu können. Pflegekassen, Rehabilitationsträger und Integrationsämter haben für Umbaumaßnahmen und ähnliche Hilfen viele Gelder zur Verfügung. Auch Hilfen zur Beschaffung einer behindertengerechten Wohnung sind vorgesehen.
Doch bei so vielen unterschiedlichen Trägern und Fördermöglichkeiten kann man leicht die Übersicht verlieren. Deswegen wurden in Städten und Kreisen gemeinsame Servicestellen aller Träger eingerichtet. So brauchen sie nicht schier unendlich viele Stationen anzulaufen und das Sozialrecht zu studieren, sondern erhalten eine unabhängige Beratung, die über alle passenden Fördermöglichkeiten genau Bescheid weiß. Viele Umbaumaßnahmen sind darüber hinaus auch steuerlich absetzbar. Auch Gelder aus Bausparverträge können ab einem Grad der Behinderung von 95 Prozent vorzeitig aktiviert werden.
Um eine Wohnung behindertengerecht umzubauen, bedarf es einer sorgfältigen Planung. Welche Maßnahmen sind nötig? Was muss umgebaut werden? Welche Ausstattung sollte her, wie kann man das alles konkret umsetzen? Zur Erleichterung gibt es einheitliche Normen, die verbindlich beispielsweise darüber informieren, welche Maße eingehalten werden müssen. Diese DIN-Normen sind eine sinnvolle Orientierungshilfe. Neben den bereits erwähnten Trägern und der gemeinsamen Servicestelle informieren auch Gesundheits-, Bau- oder Umweltämter wie die Beratungsstellen für Wohnraumanpassung über die nötigen Schritte für einen konkreten Umbau einer Wohnung.
Falls es besonders wichtige technische oder bauliche Fragen gibt, kann bei Bedarf auch ein Beauftragter für bauliche Belange der behinderten Menschen vom Baudezernat dazugezogen werden. Mitunter lassen sich auf dem Immobilienmarkt jedoch auch Wohnungen finden, die bereits durch einen Vormieter umgebaut wurden. Doch sind auch in solchen Wohnungen häufig noch Änderungen oder kleinere Umbaumaßnahmen erforderlich.
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