
COBWEBS AND STRANGE (LP A Quick One, 12/1966)
1965. 1965 schließt ein Mann namens Robert Zimmermann alias Bob
Dylan auf Anraten seines Freundes Mike Bloomfield seine Gitarre an einen
Verstärker an und spielt auch erstmalig mit der Gruppe THE BAND.
Im gleichen Jahr landen die Jungs der SPENCER DAVIS GROUP mit KEEP
ON RUNNING einen Riesenhit.
In den Staaten gründen sich die Gruppen COUNTRY JOE & THE
FISH und BUTTERFIELD BLUES BAND neben etlichen anderen.
Die BEATLES bekommen am 12. Juni von der englischen Königin den
Orden Member Of British Empire, den John wenige Jahre später zurückschickt.
In diesem Jahr 1965 spielen THE WHO erst ein knappes Jahr zusammen,
doch den ROLLING STONES hatten sie bereits den Rang der Anarcho-Rock-Band
Nr. 1 streitig gemacht.
In Englands Szene war mächtig was los.
1964 hatten sich der 20jährige Sänger Roger Daltrey, der
19jährige John Entwistle, der davor Steuerbeamter war, der 18jährige,
völlig ausgeflippte Keith Moon und der 19jährige Chef des Unternehmens
namens HIGH NUMBERS Pete Townshend in der Garage von Petes Vater dem Feilen
am Gruppensound gewidmet. Das Ergebnis war im Sommer 1964 zunächst
die völlig unbeachtete Single I’m The Face, deren Textzeilen übrigens
auch in Quadrophenia auftauchen - ebenso wie deren B-Seite Zoot Suit, die
nachher erklingt. Wiederveröffentlicht im März 1980 erreichte
die Single übrigens Platz 49 der UK-Charts...
I'M THE FACE (High Numbers-Single, 07/1964)
Anfang 1965 nannte man sich The Who, wechselte vom Label Fontana zu
der größeren Plattenfirma Brunswick und war über Nacht
die härteste Rockband der Welt.
Drummer Keith Moon und Gitarrist und Komponist Pete Townshend kannten
sich schon aus gemeinsamer Schulzeit.
Das Neue ihrer musikalischen Einfälle brachte die nächsten
Songs in vordere Chartpositionen. Die erste Who-Single I Can't Explain
erreichte im Frühjahr 65 Platz 8 der Charts, ANYWAY ANYHOW ANYWHERE
- Platz 10 im Mai, My Generation im Oktober 65 Platz 2, Substitute im März
66 Platz 5 - übrigens mit der B-Seite WALTZ FOR A PIG (Walzer für
ein Schwein), I'm A Boy im August 66 Platz 2, Happy Jack im Dezember 66
Platz 3, Pictures Of Lily im April 67 Platz 4, um nur die erfolgreichsten
zu nennen.
Ihr anarchistischer Habitus färbte auch auf Gruppen wie die SMALL
FACES ab. Deren Drummer Kenny Jones saß nach dem Tode Keith Moons
an den Trommeln der WHO. Keith Moon starb nach einer Party am 7. September
1978 an einer Überdosis Heminevrin.
Die WHO machten es ihren Kritikern auch mit ihren Texten nicht leicht.
Sie beschäftigten sich mit Problemen der Außenseiter und
Benachteiligten in der von Privilegien und Manipulationen geprägten
kapitalistischen Konsumgesellschaft, brüskierten das skrupellose Showbusiness
und widmeten sich den Themen ihrer Generation. Und besonders die Mods traten
immer wieder in den Vordergrund ihrer Stories, denn besonders sie waren
es, die die Konzertsäle in Brighton und Umgebung füllten. Die
WHO wurden so etwas wie eine Hausband der Mods. Mods, das waren jene modebesessenen,
pillenfressenden, ungeheuer eitlen und in sich selbst verliebten Typen,
die seit etwa 1964 London unsicher machten.
ZOOT SUIT (High Numbers-Single, 07/1964)
Die Mods stammten zumeist aus der unteren Mittelschicht und hatten alle Mühe, ihren selbstgewählten Habitus durchzustehen, denn die nächtlichen Tanztouren und Scooterfahrten wollten erst einmal bei Tage verdient werden. Und in dieser Zwickmühle eines 24 Stunden Action-Tages griffen sie zu allen möglichen Pillensorten, um den Streß durchzustehen. Äußere Kennzeichen der Mods waren Parka, Levis und aufgemotzte italienische Motoroller. Musikalisch wurden vielmehr als die WHO, die den Mods eigentlich zu rauh und häßlich waren, solche Größen wie der Amerikaner MARVIN GAYE bevorzugt. Also schön klingende, dem Soul verwandte amerikanische, möglichst weiße Sänger.
DADDY ROLLING STONE (Single, 05/1965)
Aber die Mods zogen sich auch an der Musik der WHO hoch, die ihnen in
so vielem ähnelten und auch am besten entsprachen. Und die WHO waren
das so ziemlich wildeste und aggressivste, was bis dahin eine Bühne
betreten hatte. Nach ihren Auftritten kam es des öfteren vor, daß
die Anlage reif war für die Müllkippe. Pete Townsend schleuderte
seine Gitarre gegen die Boxen und Bassist John Entwistle mischte kräftig
mit. Doch konnten sie damit weder ihr Image auf Dauer festigen, noch ihr
Anliegen - ein Auflehnen gegen bestehende Macht- und Gewaltstrukturen -
durchsetzen.
Die Who-Ära der Selbstzertrümmerung war 1969 endgültig
vorbei. Das Doppelalbum Tommy erscheint. Es wurde die erste Rockoper der
Welt und durchbrach den jahrelangen Bann einer angeblich nicht möglichen
Synthese aus Klassik, Rock und literarischer Handlung.
In Tommy klassifizierte sich die Selbstdarstellung der britischen Jugend,
ihrer Träume und Wünsche im 20. Jahrhundert.
1972 wird Tommy in einer Bearbeitung Pete Townshends uraufgeführt. Das Album hielt sich 50 Monate in den internationalen Charts. Inzwischen wurde Tommy auch verfilmt.
Guitar Farm brachte die optische Story der Who, zu deren Höhepunkten
ganz sicher der rasante Auftritt beim Montery Pop Festival 1967 und Woodstock
1969 gehörten. Nach Tommy erschienen 3 weitere Langspielplatten: die
legendären Live At Leeds und Who's Next sowie die Compilation Meaty,
Beaty, Big & Bouncy. 1973 kam dann Quadrophenia und wieder markierten
die Who einen Meilenstein in der musikalischen Entwicklung.
Der Aufbau ähnelt dem einer Rockoper, allerdings ging diese Scheibe
doch etwas unter, denn die Generation der Mods hatte 1973 kein all zu großes
Interesse mehr an der Sache. Sie war längst out. Man muß aber
auch sagen, daß die Doppel-LP von den Kritikern in jeder Beziehung
total unterbewertet wurde.
Sie stellt ein in sich geschlossenes, die Welt der Mods exakt ausleuchtendes,
musikalisches Meisterwerk dar. Die 4 Who bewiesen hier wiederum, daß
sich ein perfekteres und kreativeres Zusammenspiel innerhalb einer Gruppe
kaum finden läßt.
Ihr braucht gar nicht zu versuchen zu kapieren, was wir sagen.
Ich will hier vorne keine große Show abziehen. Alles was ich
will, ist nichts weiter, als daß ich über meine Generation rede.
Das ist meine Generation, Babe.
MY GENERATION / LAND OF HOPE AND GLORY (Original-Single, 10/1965)
My Generation
People try to put us d-down (Talkin' 'bout my generation)
Just because we get around (Talkin' 'bout my generation)
Things they do look awful c-c-cold (Talkin' 'bout my generation)
I hope I die before I get old (Talkin' 'bout my generation)
This is my generation
This is my generation, baby
Why don't you all f-fade away (Talkin' 'bout my generation)
And don't try to dig what we all s-s-say (Talkin' 'bout my generation)
I'm not trying to cause a big s-s-sensation (Talkin' 'bout my generation)
I'm just talkin' 'bout my g-g-g-generation (Talkin' 'bout my generation)
This is my generation
This is my generation, baby
Why don't you all f-fade away (Talkin' 'bout my generation)
And don't try to d-dig what we all s-s-say (Talkin' 'bout my generation)
I'm not trying to cause a b-big s-s-sensation (Talkin' 'bout my
generation)
I'm just talkin' 'bout my g-g-generation (Talkin' 'bout my generation)
This is my generation
This is my generation, baby
People try to put us d-down (Talkin' 'bout my generation)
Just because we g-g-get around (Talkin' 'bout my generation)
Things they do look awful c-c-cold (Talkin' 'bout my generation)
Yeah, I hope I die before I get old (Talkin' 'bout my generation)
This is my generation
This is my generation, baby
Hören wir nun ein paar Bemerkungen von Bandleader Pete Townshend
zur Stellung der Rockmusik und -musiker.
"Es gibt keine andere Musik, die die Gefühle der Jugend heutzutage
so widerspiegelt. Deshalb müssen wir einfach unser Bestes tun. Bis
wir ersetzt werden. Wir werden die gleiche Rolle spielen wie Elvis Presley
oder Little Richard, nur werden wir natürlich nicht so groß
sein wie sie. Wir werden die Leute unseres Alters in einer zurückblickenden,
etwas wehmütigen Art unterhalten.
Die Funktion des Popmusikers ist sehr einfach. Er spiegelt wider. Popmusik
sollte immer die Stimmung ihrer Altersgruppe, die der Musik zuhört,
reflektieren. Wenn es nicht widerspiegelt, dann ist es Kunst. Dann kann
man analysieren und darüber debattieren. Aber es ist kein Medium mehr.
Rockmusik soll amüsieren, in Stimmung und zum Tanzen bringen.
Aber Rockmusik soll auch zum Nachdenken verführen über die kostbare
Luft, die wir atmen, soll einen ein bißchen selbstbewußter
und lebendiger machen. Sie soll zum Handeln inspirieren.
Es gibt sehr wenige Menschen, die können Dinge schaffen, die einen
fast so bewegen wie der Anblick eines tobenden Meeres. Rockmusik - gute
Rockmusik - kann das. Die Leute erwarten viel vom Pop und von den Leuten,
die Popmusik machen. Sie erwarten, daß sie die Revolution entfache.
Das kann sie nicht. Sie kann nur widerspiegeln, wenn sie kommt. Die Leute
müssen sie zuerst machen, dann kann Musik sie reflektieren. Ich glaube,
Rockmusik ist der beste Vermittler für alles, was man sagen möchte,
was man herunterreißen, aufbauen, töten und neu schaffen möchte.
Man kann damit alles machen."
Soweit Meister Pete Townshend.
LET'S SEE ACTION (Single, 10/1971)
Doch nun zum Thema des heutigen Abends. Zu dem Doppelalbum Quadrophenia.
In dem Album Quadrophenia werden den vier Musikern Themen zugeordnet.
Die Reihenfolge dieser Themen wechselt innerhalb des Werkes.
[ In der Einleitung werden sie in der Reihenfolge Hilfloser Tänzer,
Bin ich es?, Hotelboy und Liebe herrscht über mich vorgestellt.
Im Album wechselt diese Folge: Der Hotelboy tritt vor Bin ich es? in
Erscheinung.
In dem Titel der Felsen - The Rock - tauschen dann nochmals Bin ich
es und Hilfloser Tänzer die Plätze. ]
Roger Daltrey erhält als Sänger zur Instrumentierung des
Themas ein Bläsermotiv.
Bassist John Entwistle fragt: Bin ich es?
Meister Pete Townshend behielt sich Love Reign O'er Me - Liebe herrscht
über mich - vor.
Drummer Keith Moon spielt den Hotelboy. Das ist englischer Humor, denn
Keith Moons Geburtstagsparty zum 20. am 23.8.67 war's, die den Who lebenslanges
Hausverbot bei der Holiday Inn-Kette einbrachte. Kennzeichnend für
den HOTELBOY ist, daß er einen verdammt hohen Ton anstimmt, den er
nur mit Hilfe eines Tricks halten kann.
Auszug BELL BOY (CD 2, Titel 4, ab 4:00)
Welche Geschichte wird hier nun erzählt?
Es geht um einen namenlosen Mod. Er ist namenlos, also kann dieser
Mod eigentlich jeder x-beliebige sein. Die Symptome sind allgemein. Im
Film trägt der Held den Allerweltsnamen Jimmy.
Aber nicht nur die Mods, auch andere Gruppen und Cliquen der damaligen
Zeit sind durch die hier beschriebenen Eigenschaften gekennzeichnet:
Entfremdung, Selbsttäuschung, Zukunftsangst, Hoffnungslosigkeit,
die schließlich in Aggressivität mündet, in geradezu haßerfülltem
Verhalten gegen andere Gruppen usw. Nicht nur die mitunter blutigen Massenschlachten
an den Stränden von Brighton zwischen Rockern und Mods legen davon
Zeugnis ab.
Daß es sich bei den Mods um ein gesellschaftlich bedeutsames Phänomen handelt, kann man auch daran ablesen, daß sich mehrere Gruppen diesem Thema widmeten. Erinnert sei nur an die Kinks, die in ihrem Song Dedicated Follower of Fashion die modebesessenen Typen veralbern, indem sie sie als Schmetterlinge umherflatternd zwischen den Boutiquen schildern. Und jeder von ihnen ist einer aus der Armee, deren Rekruten jede Mode mitmachen.
DEDICATED FOLLOWER OF FASHION (Kinks-Single, 02/1966)
Ich mußte jeden Montag zum Psychiater. Er
wußte nie genau, was mir fehlte. Er sagte, ich wäre nicht verrückt
oder so. Er sagte, es gäbe da nichts wie Wahnsinn.
Ich sagte ihm, er solle sich mal Samstagmorgens
in die Schlange am Brentford Fußballplatz stellen, daß würde
seine Meinung schon ändern.
Mein Vater erklärt die ganze Sache anders.
Er sagt, ich wechsle wie das Wetter: mal hart, mal sentimental und halb
ohnmächtig wegen einem Mädchen. Schizophrenie nennt er's.
Verrückt sagt meine Mutter.
Wenn zu Hause wenigstens alles in Ordnung wäre,
doch mein Dad ist kurz vorm Wahnsinn - jede Nacht. Und wenn die Glotze
Schluß macht, stürmt er los wie ein Geisteskranker, um noch
vor Ladenschluß in den Eel & Pie-Shop zu kommen. Und dann kommt
er nach Hause mit genug Zeug für 'ne ganze Armee. Ich kann Aal, Pasteten
und Likör nicht ausstehen.
Mein Freund Dave sagte, daß Aale im Abwasser
leben.
Mein Daddy muß voll damit sein. Er stopft
am Tag 5 Kartons in sich rein. Ich hab's gesehen.
Ich glaub' nicht, daß er gesehen hat, wie
ich jeden Tag 5 Schachteln Pillen genommen habe. Jedem seinen Abfall.
Die Dinge kamen ins Rollen, als ich von der Sache
in Brighton wiederkam. Ich hatte an der Küste geschlafen und die Klamotten
waren hinüber. Dabei hatte ich mich wirklich vorgesehen mit meinem
Parka und den anderen Sachen, obwohl Ma sagte, ich scher' mich um nichts.
Meine Mutter ist schrecklich, wenn sie ein paar
Likör drin hat.
Kaum sagte ich, ich würde gehen, begann
sie sich zu freuen als sei ein Krieg zu Ende.
Mir saß der Verfolgungswahn in allen Gliedern.
Es macht keinen Spaß, wenn alle auf dir rumhacken.
Du kannst es überwinden, wenn du ein paar
Pillen mehr nimmst, wenn du beginnst, dich schlecht zu fühlen.
Aber schließlich geht's dir eben doch bloß
schlimmer.
Die Pillen sorgten dafür, daß ich
tolle Dinge sah. Ich fühlte mich groß wie Tarzan.
Und dennoch glaube ich, daß ich das Leben
so sah, wie es wirklich ist. Die Leute konnten sich vor mir nicht verstecken,
wenn ich auf dem Sprung war.
Mein Schrumpf hinterließ ein Zeichen an
der Wand...
Zum Schießen. Er sagte, daß Verfolgungswahn
etwas ist, das einem zeigt, was läuft. Das war ich auf'm Trip.
Ich kam zu mir, nachdem ich ausgepennt hatte.
Ich schmiß meine Klamotten in den Waschautomaten und verbrachte zwei
Stunden damit, den beschissenen Parka zu strecken. Aber er sah nie gut
aus.
Ich nahm stets den Parka mit, falls ich draußen
schlafen müßte. 'ne Weile mußte ich unter der Hammersmith-Überfahrt
schlafen. Dort gibt's keine fünf Minuten in der Nacht, in denen nicht
so'n Idiot mit seinem Sportwagen rumrast und die Räder Spuren ziehen
läßt und eine Bullenstreife hinterher donnert.
In der zweiten Nacht sah ich Poster, die ein
Who-Konzert im Odeon ankündigten. Ich hatte sie mal in Brighton gesehen.
Sie waren eine Mod-Gruppe. Gut, also die Mods mochten sie. Sie waren eigentlich
nicht richtige Mods, aber die Mods mochten sie.
Sie hatten einen Drummer, der spielte mit herumwirbelnden
Armen wie ein Wahnsinniger.
Der Sänger war ein roh aussehender Kerl
mit guten Klamotten. Wenn ich ihn nicht genauer gesehen hätte, würde
ich sagen, seine Haare waren aus purem Gold. Richtiges Gold meine ich.
Wie Goldfarbe.
Der Gitarrist war ein magerer Ganter mit'ner
großen Nase. Er ließ seine Arme wie Windmühlenflügel
kreisen. Er schrieb ein paar gute Songs über Mods, sah aber nicht
aus wie einer.
Der Bassist war ein Lacher. Er machte nie etwas.
Nichts. Manchmal schien er zu lächeln, aber nur 'ne halbe Sekunde,
dann war's wieder weg. Mein Freund Dave sagte, er lächle 'ne Menge
mehr, wenn er mit seiner Schwester zusammenwäre. Die hatten was miteinander.
Sein Baß hörte sich jedenfalls an
wie eine dröhnende VC 10.
SUBSTITUTE (LP Live At Leeds, 05/1970 (Single, 03/1966))
You think we look pretty good together
You think my shoes are made of leather
But I'm a substitute for another guy
I look pretty tall but my heels are high
The simple things you see are all complicated
I look pretty young, but I'm just back-dated, yeah
Substitute your lies for fact
I can see right through your plastic mac
I look all white, but my dad was black
My fine looking suit is really made out of sack
I was born with a plastic spoon in my mouth
The north side of my town faced east, and the east was facing south
And now you dare to look me in the eye
Those crocodile tears are what you cry
It's a genuine problem, you won't try
To work it out at all you just pass it by, pass it by
Substitute me for him
Substitute my coke for gin
Substitute you for my mum
At least I'll get my washing done
Sie spielte Tamla-Zeug und Rhythm & Blues.
Sie würden auch Blue Beat bestens bringen.
Ich wollte einen von ihnen kennenlernen, bevor
sie 'ne Scheibe in den Charts hatten. So ging ich hin, um sie zu sehen.
Sie waren in Ordnung. Sie bauten eine Menge Ausrüstung auf. Als sie
im Marquee unten spielten, hatten sie eine richtige Anlage. Nach der Show
hing ich draußen rum und wartete darauf, daß sie 'rauskommen.
Als sie kamen, beachteten sie mich nicht. Ich rief und einer von ihnen
sagte: Wie geht's? Als würde er sich an mich erinnern.
Arbeitest du? fragte er.
Ich hasse es, wenn Leute das sagen, denn ich
war noch in der beschissenen Schule.
Nächsten Tag hatte ich 'nen Job als Müllmann.
Nun weiß ich, warum die Leute sich fragen,
ob sie arbeiten. 9 Pfund Sterling für 'ne ganze Woche voller Arbeit.
Sie machten das Maß voll. Nach zwei Tagen ging ich mit 2 Pfund in
der Tasche.
Zwei von den Kerlen sprachen davon, für
mehr Lohn zu streiken, aber die meisten arbeiteten für die Verwaltung
schon seit Jahren und betrachteten sie als eine Art Kirche. Mit dem Chef
als Papst.
Einer von denen hatte 'ne Medaille für Kriegsheldentaten
und hatte nicht den Mut, für mehr Lohn zu streiken. Und nach ein paar
Stunden war die Aufregung vergessen. Etwas in mir haßt diese Leute.
Eigentlich nicht die Leute, sondern wie nutzlos sie sind, wie stupide.
Sitzen da und schmoren vor sich hin, während die Welt schlimmer und
schlimmer wird. Kriege und Schlachten. Leute sterben Hungers. Alte Leute
siechen dahin, weil ihre Kinder selbst Kinder und keine Zeit haben.
Deshalb ist mir alles scheißegal.
Mein Schrumpf sagt, ich bin nicht verrückt.
Er sollte mich sehen, wenn ich auf'm Sprung bin.
Ich weiß nicht, was in mir geklickt hat,
aber ich hab's satt, unter der Überfahrt zu schlafen.
Das Wetter war für einen Neubeginn total
beschissen. Zwei verregnete Nächte, das war's.
Ich gewöhnte mich an den Gedanken, nach
Brighton zurückzukehren.
Ich hatte noch gut 200 Pillen, die mir Gesellschaft
leisteten. Dann sah ich diesen tollen Vogel, den ich wirklich liebte. Ich
hatte sie an der Küste bei Brighton. Zwei in einem Schlafsack ist
ziemlich gemütlich bis man fertig ist. Egal.
Sie war mit meinem Kumpel Dave unterwegs. Mit
ihm! Sie spazierte an mir vorbei nach einem Tanz im Goldhawk. Das Mädchen
meines besten Freundes.
Das machte mich alle. Es war wie der letzte Strohhalm.
Ich war absolut kaputt. Ich knallte mit meinem GS-Scooter aufs Pflaster
in dem Scheißregen. Ich kann nicht mehr dran denken.
Dann ging ich zur Bahnstation hinterm Fluß.
Ich fühlte mich so, ich hätte vor'n Zug springen können.
Aber ich machte es natürlich nicht.
Ich knallte mir zwanzig Pillen rein. Nahm ein
1. Klasse-Ticket nach Brighton und war im Land der Träume...
Mir ging etliches durch den Kopf im Zug. An einem
Punkt könnte ich schwören, daß ich im Gepäcknetz saß
und auf die beiden Gentlemen neben mir herabsah.
Doch das schlimmste war: ich konnte mich selbst
sehen. Es lag wohl an den Pillen.
Brighton ist ein phantastischer Platz. Die See
ist einfach umwerfend - man will reinspringen und versinken.
Als ich das letzte Mal da war, fuhren über
200 Mods auf ihren Scootern die Straße rauf und runter.
Mein Scooter sah die letzte Promenadenvorstellung
in Brighton - soviel war klar!
Ich fühlte mich anonym - so als wäre
ich in'ner Armee. Jeder war ein Mod. Wohin du sahst, alles Mods!!
Manche waren so gut angezogen... - es war geradezu
ekelhaft. Die Levis waren seit einem Monat in Mode. Aber manche sahen aus,
als wären ihre Träger mit ihnen auf die Welt gekommen!
Da war dort dieser Kerl, er schien das Meistergesicht
zu sein. Er tanzte eine Nacht im Aquarium Ballsaal, und jeder versuchte,
ihn zu kopieren.
Er tanzte verschiedene Tänze und jeder wollte
ihn kopieren. Und der ganze Platz tanzte die Sachen, die er gerade erfand.
THE KIDS ARE ALRIGHT (LP My Generation, 12/1965)
The Kids Are Alright
I don't mind
Other guys dancing with my girl
That's fine, I know'em all pretty well
But I know sometimes I must get out in the light
Better leave her behind with the kids, they're alright
The kids are alright
Sometimes, I feel I gotta get away
Bells chime, I know I gotta get away
And I know if I don't I'll go out of my mind
Better leave her behind with the kids, they're alright
The kids are alright
I know if I go, things'll be a lot better for her
I had things planned but her folks wouldn't let her
I don't mind, other guys dancing with my girl
That's fine, I know'em all pretty well
But I know sometimes I must get out in the light
Better leave her behind with the kids, they're alright
The kids are alright
Sometimes I feel I gotta get away
Bells chime, I know I gotta get away
And I know if I don't I'll go out of my mind
Better leave her behind with the kids, they're alright
The kids are alright
The kids are alright
The kids are alright...
Das gibt Kraft. Dieser Typ war auch sehr stark.
Rauh.
Als sich die Mods in Brighton sammelten, tauchten
auch die Rocker auf. Es waren nie viele von ihnen da, aber dieser Bulle
schnappte sich zwei und verdrosch sie zugleich. Das ist wirklich passiert,
sage ich euch! Ich lief mit 'ner Clique die Brighton Piers lang, als wir
drei Rocker trafen. Als es denen zu heiß wurde, nahmen sie die Beine
in die Hände. Und alle die Hunderten Jungs stoppten plötzlich.
Ich hielt als erster an. Aber dann rannten die anderen wieder los - ich
hinterher. Es gibt nichts häßlicheres als einen Rocker.
Das Meistergesicht rannte nicht. Er zertöpperte
die Glastüren des Hotels. Es war furchtbar. Er hatte 'ne abgesägte
Knarre unterm Jacket, und er zerschlug Fensterscheiben und sah immernoch
so aus, als sei er der neugeborene Fred Astaire. Ziemlich komisch.
Ich traf ihn heute morgen. Er beendete gerade
seine Schicht im Hotel, aber er war nicht der Manager...
Ich fühlte eigentlich nie große Lust
zu lästern, du weißt, wie ich das meine, aber ich fühlte
mich in solcher Stimmung, als ich Brighton verließ. Brighton hatte
mich zwar aufgeheitert, aber dann ließ es mich fallen. Die Frauen
ließen mich fallen. Arbeit ist nicht der Mühe und Schule nicht
der Rede wert. Aber ich glaubte nie, daß mich das Gefühl verlassen
würde, ein Mod zu sein.
Dann nahm ich dieses Boot.
Das erste Mal, daß ich mit 'nem Boot auf
See bin.
Ich nahm noch ein paar Pillen, um mich aufrecht
zu halten. Und ich fühlte mich wie ein Vagabund.
So ging's 'rüber zu diesem Felsen vor der
Küste. Er war sehr zackig, aber friedlich.
Dann wußte ich nicht mehr, was war, aber
jetzt weiß ich's. Schizophren ----- lächerlich!
Es muß herrlich sein, absolut total verrückt
zu sein. Schon nach dem halben Weg 'rüber hatte ich 'nen Schluck von
dem Gilbey's Gin drin, den ich gekauft hatte. Schnaps hält bei mir
allerdings nicht lange vor.
Auf dem Boot war's OK, besonders als die Pillen
on top waren und beim ----- Abfackeln.
Egal. Der Sound der Maschine vermischte sich
mit diesem Dröhnen, dann ging das Dröhnen in ein Geräusch
wie Piano über oder sowas. Himmlische Chöre und Orchester stimmten
ein.
Es war ein schreckliches Getöse.
So wie du's im Himmel erwartest, falls es den
gibt. Ich kniff mich und war fast nüchtern. Ich floß so dahin.
Fühlte mich glücklich.
Ich muß total blöd ausgesehen haben,
als es passierte. Ich schwenkte die Gilbey's Gin-Flasche in der Luft herum
und sang mit der Maschine.
Der Sound wurde besser und besser. Ich war fast
im Delirium, als wir am Felsen waren. Man schaltete die Maschine aus und
ich sprang ab. Als der Motor stoppte, erinnerte ich mich an den Reinfall,
den ich hatte und ich fühlte mich krank vom Schnaps.
Die See umspülte den Platz und irgendwo
grollte Donner.
Ich erinnerte mich, warum ich zu diesem verfluchten
Felsen gekommen war.
Das verdammte Schiff lief auf Grund und das ist
der Grund, warum ich hier bin, und ich steck in dem verfluchten Scheißregen
mit meinem aufblitzenden Leben vor mir. Nur ist es nicht aufblitzend, sondern
verblassend.
Das ist die blanke Wahrheit über mich.
Ein roher Kerl - ein hilfloser Tänzer.
Ein Romantiker - bin ich es für einen
Moment?
Ein völlig Wahnsinniger, der sich um ihre
Koffer kümmert.
Ein Bettler, ein Heuchler.
Liebe herrscht über mich.
Schizophren? Ich bin total quadrophen!
Soweit die Geschichte, die hier vorgestellt werden soll.
DISGUISES (EP Ready Steady Who, 11/1966)
Der Zustand ist vielleicht sogar die Vorstufe zu krankhaften Veränderungen
in Richtung der Pick'schen Krankheit, die gekennzeichnet ist durch geistige
Unbeweglichkeit, Kritik- und Urteilsschwäche sowie Echolalie, das
heißt, das manische Nachplappern vorgegebener Worte und Sprüche.
Die spezielle Bewußtseinsspaltung stellt sich folgendermaßen
dar.
Das
öffentliche
Bewußtsein legt sich über das private Bewußtsein wie Kleidung,
auch ablegbar, änderbar, modisch. Das öffentliche Bewußtsein
wägt sorgfältig Wünsche ab und veranlaßt entsprechende
Reaktionen der Person in der Öffentlichkeit. Die Wünsche anderer
und eigene Wunschvorstellungen werden zum eigenen Handlungstrieb.
Das private Bewußtsein reflektiert dagegen die ungefilterte
Wirklichkeit, es liegt tiefer und ist halbfertig und voller Fragen und
Zweifel, die ab einem bestimmten Zeitpunkt an vom öffentlichen Bewußtsein
so gestapelt werden, daß sie leicht umzustoßen sind.
Das ständige Springen zwischen beiden ist anstrengend, es erfordert
Übung und Gewandtheit, es nutzt ab.
Der Selbsterhaltungstrieb löst nun diesen Widerspruch zwischen
dem, was tatsächlich ist, und dem, was wünschbar wäre, indem
die Wunschvorstellung in guter Absicht und folglich auch mit gutem Gewissen
verbal als tatsächlich hingestellt und zur unumgänglichen Notwendigkeit
erklärt wird.
Das private Bewußtsein wird verdrängt und in noch tiefere
Bewußtseinsschichten verbannt.
In diesem Stadium fühlt sich der Betreffende bereits erlöst.
Er ist kein Heuchler mehr, moralisch sauber, er hat Schluß gemacht
mit der quälenden Duplizität seines Bewußtseins.
Er übertreibt nun - eins mit sich selbst - das Erreichte und verschweigt
das nicht Erreichte, er macht sich und anderen etwas vor, ohne daß
ihm das bewußt wird. Er ist eine Festung, die sich gegen jede Änderung
seines Zustandes verteidigt.
In diesem Zustand befindet sich der namenlose Held unserer Geschichte
noch nicht. Er ist sich seiner Handlungen, der Spaltung seiner Persönlichkeit
in gewissem Maße bewußt.
Das wird deutlich an der Fragestellung des ersten Titels: Könnt
ihr mein wahres Ich sehen?
Die Trennung zwischen dem, was andere von ihm sehen wollen und dem,
was er selbst für wesentlich hält, schmerzt ihn und niemand ist
da, diesen Schmerz zu lindern, weder der Doktor, noch der Pfarrer, noch
die Mutter...
An The Real Me schließt sich Quadrophenia, ein wortloses, aber
nicht sprachloses Instrumentalstück an: das Hauptthema der Doppel-LP.
Der Held der Geschichte behauptet nun quadrophen zu sein.
Ein simples Wortspiel sicher nicht.
Die Doppelspaltung läßt sich leicht nachweisen.
Der Held ist sich der Spaltung seines Bewußtseins in hier: öffentlich,
dort: privat bewußt. Er fügt sich voller Zweifel und Fragen
dem äußeren Druck, der ihm die Wahl läßt zwischen:
Außenseitertum und dem damit verbundenen völligen Verlust einer
bestätigungsfähigen Persönlichkeit und Mitläufertum
und dem damit verbundenen wenigstens scheinbaren Gewinn von Bestätigung
und Anerkennung einer wie auch immer gearteten Wertschätzung.
Doch führt dieses Sich-Dem-Druck-Fügen nicht zum Unterdrücken
der inneren Überzeugungen. Das private Bewußtsein sucht weiter
nach Ursachen, Wirkungen und Idealen. Er ist sich in gewissen Grenzen klar
über sich und kommt zu dem Schluß:
Ich bin wer! Doch der Aufruf, sich zu erinnern wie man kämpft,
führt lediglich dazu, daß der Tänzer seine Bewegungen unterbricht
und sich hilflos fragt: Ist es in meinem Kopf oder in meinem Herzen ?
Habe ich Wissen über meine Lage oder ein Gefühl?
Er weiß sich keinen Rat und keiner ist da, ihm zu helfen, denn
alle verhalten sich wie er: das Symptom der Isolierung privater, eigener
Regungen durch einen Mantel dem Einzelnen wesensfremder Regungen ist typisch
für seine Generation, nicht nur für die Mods.
Eine Isolierung, die innerhalb des gegebenen Zustandes unzerstörbar
scheint. Sich selbst veräußern hieße - wie schon erwähnt
- Isolierung - Außenseitertum.
Und in seiner Hilflosigkeit macht sich der Held auf den Weg zum Meer,
und nur der Pillentrip hält ihn davon ab, sich ins Wasser zu stürzen.
Und dann begegnet er diesem Hotelboy, der doch mal einer der Mods war,
die das Tempo der Scooterconvoys angaben.
Und alle großen Sprüche schmelzen auf kleine Angebereien
zusammen, wenn jemand nach ihm ruft. Seine Hochspurigkeit ist nur Fassade
eines Speichelleckers.
Und so bleiben unserem Held zunächst nur wieder die Pillen und
er sinnt in seinem angeturnten Zustand darüber nach, ob er wenigstens
jetzt er selbst ist - für einen Augenblick.
Und auf dem Fels vor der Küste tänzeln die Bilder nochmals
an ihm vorbei.
Und keinen Halt findend in seiner Clique hofft er auf ein größeres
Spektrum wirklicher Bestätigung in einer Zweierbeziehung.
Deshalb singt er ein Loblied auf die Liebe und fleht um einen Trunk
kalten, kalten Regens.
Dieses Flehen jedoch offenbart wieder, daß es sich hier nicht
um die endgültige Lösung des Konflikts handelt. Nicht nur, daß
der Ruf unbeantwortet bleibt. Es ist nur einer, der einsam auf diesem Felsen
nach Liebe ruft. Schon isoliert durch den bloßen Wunsch nach Liebe.
Die gesellschaftliche Misere ist nicht beseitigt.
Die Hauptfragen bleiben unbeantwortet. Pete Townshend ist nicht gewillt,
Lösungen aufzuzeigen, da er sich, wie bereits zitiert, als reflektierender
Beobachter versteht.
Hier werden die Grenzen des Albums, ja der Rockmusik überhaupt,
deutlich. Als positiv und bemerkenswert ist aber zu verzeichnen, daß
das Thema in seiner ganzen Kompliziertheit dargestellt wurde. Eine in gewisser
Weise auch den Rahmen einer Langspielplatte einhaltende Story über
die Mods liegt also vor uns und sollte auch als solche verstanden werden.
Hören wir sie uns an.

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I Am The Sea
| Is it me, for a moment...
Bell boy... Love, reign o'er me... Can you see the real me, can you, can you? |
Bin ich es, für einen Moment...
Hotelboy... Liebe, herrsche über mich... Kannst du mein wahres Ich sehen, kannst du, kannst du? |
The Real Me
| I went back to the doctor
To get another shrink. I sit and tell him about my weekend, But he never betrays what he thinks. Can you see the real me, doctor? I went back to my mother
Can you see the real me, mother? The cracks between the paving stones
Can you see the real me, can you? I ended up with the preacher,
Can you see the real me preacher?
|
Ich ging wieder zum Doktor
Um einen Einlauf zu kriegen. Ich sitze und erzähle ihm von meinem Wochenende, Aber er verrät nie, was er denkt. Kannst du mein wahres Ich sehen, Doktor? Ich ging zurück zu meiner Mutter
Kannst du mein wahres Ich sehen, Mutter? Die Risse zwischen den Pflastersteinen
Kannst du mein wahres Ich sehen, kannst du? Ich landete schließlich beim Prediger,
Kannst du mein wahres Ich sehen, Prediger?
|
Quadrophenia
(Instrumental)
Cut My Hair
| Why should I care
If I have to cut my hair? I've got to move with the fashions Or be outcast. I know I should fight But my old man he's really alright, And I'm still living at home Even though it won't last. Zoot suit, white jacket with side vents
The kids at school
Zoot suit, etc. Why do I have to be different to them?
I'm coming down
|
Warum sollte ich mich drum scheren,
Wenn ich meine Haare schneiden muß? Ich muß mit der Mode gehen Oder Außenseiter sein. Ich weiß, ich sollte kämpfen, Aber mein Alkter ist in Ordnung. Und noch lebe ich zu Hause, Wenn's auch nicht mehr lange dauern wird. Hypermoderner Anzug, weißes Jacket mit Seitenschlitzen
Die Kinder in der Schule
Hypermoderner Anzug usw. Warum muß ich anders sein als sie,
Ich komme runter
|
The Punk And The Godfather
| PUNK:
You declared you would be three inches taller You only became what we made you. Thought you were chasing a destiny calling You only earned what we gave you. You fell and cried as our people were starving, Now you know that we blame you. You tried to walk on the trail we were carving, Now you know that we framed you. G.F.:
PUNK:
G.F.:
I have to be careful not to preach
PUNK:
OK! |
Mistkerl:
Du erklärtest, du würdest drei Zoll größer sein Du wurdest nur, was wir aus dir machten. Dachten, du jagtest einem Schicksalsruf nach Du verdientest nur, was wir dir gaben. Du fielst und weintest, als unsere Leute hungerten. Nun weißt du, daß wir dich verfluchten. Du versuchtest, auf dem Schweif zu spazieren, den wir zerschnitten. Nun weißt du, daß wir dich geschaffen haben. Pate:
Mistkerl:
Pate:
Ich muß vorsichtig sein, nicht zu predigen
Mistkerl:
OK! |
I'm One
| Every year is the same
And I feel it again, I'm a loser - no chance to win. Leaves start falling, Come down is calling, Loneliness starts sinking in. But I'm one.
Where do you get
I got a Gibson
But I'm one. |
Jedes Jahr ist dasselbe
Und ich fühle es wieder. Ich bin ein Verlierer - keine Chance zu gewinnen. Blätter beginnen zu fallen, Das Ende kündigt sich an, Einsamkeit beginnt einzudringen. Aber ich bin wer.
Woher hast du
Ich habe eine Gibson
Aber ich bin wer. |
The Dirty Jobs
| I am a man who looks after the pigs
Usually I get along okay. I am man who reveals all he digs, Should be more careful what I say. I'm getting put down,
I am man who drives a local bus
We're getting put down etc. My karma tells me
I am a young man
I'm getting put down etc. |
Ich bin ein Mann, der auf die Schweine aufpasst
Meistens komm ich schon zurecht. Ich bin jemand, der Sollte besser aufpassen, was ich sage. Ich werde unterdrückt,
Ich bin der Mann, der den Stadtbus fährt
Wir werden unterdrückt usw. Mein Karma sagt mir
Ich bin ein junger Mann
Ich werde unterdrückt usw. |
Helpless Dancer (Roger's theme)
| When a man is running from his boss
Who hold a gun that fires "cost" And people die from being cold Or left alone because they're old And bombs are dropped on fighting cats
No one can love without the grace
And when your soul tells you to hide
And when a man is trying to change
You stop dancing. |
Wenn ein Mann vor seinem Boss flieht
Welcher ein Gewehr hält, das "Kosten" feuert Und Leute an ihrer Kälte sterben Oder verlassen sind, weil sie alt sind Und Bomben geworfen werden auf balgende Katzen
Niemand kann lieben ohne die Maske
Und wenn deine Seele dich verkriechen heißt
Und wenn ein Mann versucht, dies zu ändern,
...hörst du auf zu tanzen. |
Is It In My Head?
| I see a man without a problem
I see a country always starved, I hear the music of a heartbeat, I walk, and people turn and laugh. Is it in my head
I pick up phones and hear my history.
Is it in my head etc. I feel I'm being followed,
I see a man without a problem. |
Ich sehe einen Mann ohne ein Problem
Ich sehe ein Land, immerzu hungrig, Ich höre die Musik eines Herzschlags, Ich gehe spazieren, und die Leute drehen sich um und lachen. Ist es in meinem Kopf
Ich setz' mir Hörer auf und lausche meiner Geschichte.
Ist es in meinem Kopf usw. Ich fühle, ich werde verfolgt werden,
Ich sehe einen Mann ohne ein Problem. |
I've Had Enough
| You were under the impression
That when you were walking forward You'd end up further onward But things ain't quite that simple. You got altered information
My jacket's gonna be cut and slim and checked,
Love Reign O'er Me.
I've had enough of living
Get a job and fight to keep it,
Don't cry because you hunt them
I've had enough of dancehalls
|
Du standest unter dem Eindruck,
Dass, wenn du vorwärts gehst, Du lediglich weiter vorn am Ende bist. Aber die Dinge liegen nicht so einfach! Du hast eine alternative Information:
Mein Jacket soll kurz und eng sein und kariert
Liebe herrscht über mich.
Ich hatte genug Leben.
Nimm einen Job und kämpfe, ihn zu behalten,
Mach kein Geschrei, denn du jagst sie,
Ich hatte genug Tanzsäle.
|
5:15
| Why should I care, why should I care?
Girls of fifteen
Magically bored
Uppers and downers
Inside outside. Leave me alone.
On a raft in the quarry
He man drag
Why should I care? |
Warum sollte ich mich sorgen, warum sollte ich mich sorgen?
Mädchen von 15 Jahren.
Magisch gelangweilt
Aufputscher und Runterholer
Innerstes nach außen. Lass mich in Ruh'.
Ein Floß in der Fundgrube
Supermann gleitet
Warum sollte ich mich sorgen? |
Sea And Sand
| Here by the sea and sand
Nothing ever goes as planned, I just couldn't face going home It was just a drag on my own. They finally threw me out My mother got drunk on stout, My dad couldn't stand on two feet, As he lectured about morality. Now I guess the families complete, With me hanging round on the street Or here on the beach. The girl I love
My jacket's gonna be cut slim and checked
I see her dancing
So how come the other tickets look much better?
Come sleep on the beach
Nothing is planned, by the sea and the sand |
Hier an See und Sand
Läuft nie etwas wie geplant, Konnte mich nicht dazu entschließen, nach Hause zu fahren. Es lag ein Druck auf mir. Letztendlich warfen sie mich raus Meine Mutter wurde besoffen vom Porterbier Mein Vater kann nicht auf zwei Füßen stehen, wenn er Moral predigt. Nun ist meine Familie anscheinend komplett, Mit mir auf der Straße rumhängend Oder hier draußen am Strand. Das Mädchen, das ich liebe,
Mein Jacket soll kurz und eng sein und kariert
Ich sehe sie tanzen
Wie kommen die anderen dazu, besser auszusehen?
Komm' schlafen an den Strand
Nichts ist geplant, von See und Sand. |
Drowned
| There are men high up there fishing,
Haven't seen quite enough of the world, I ain't seen a sign of my heroes, And I'm still diving down for pearls. Let me flow into the ocean,
I'm flowing under bridges,
Let me flow into the ocean
I am not the actor
I'm remembering distant memories
Let me etc. I wanna drown in cold water. |
Da hieven Männer ihren Fang an Bord,
Haben noch nicht genug gesehen von der Welt, Ich hab' noch kein Zeichen von meinem Helden Und so tauche ich weiter nach Perlen. Lass mich in den Ozean fließen,
Ich fließe unter Brücken
Lass mich in den Ozean fließen,
Ich bin nicht der Schauspieler
Ich erinnere mich an entfernte Erinnerungen,
Lass mich usw. Ich möchte in kaltem Wasser ertrinken. |
Bell Boy (Keith's theme)
| The beach is a place where a man can feel
He's the only soul in the world that's real, Well I see a face coming through the haze, I remember him from those crazy days. Ain't you the guy who used to set the paces
I've got a good job
Bell Boy! I got to keep running now.
Some nights I still sleep on the beach.
A beach is a place where a man can feel etc. People often change
Bell Boy! etc. |
Die Küste ist ein Platz, an dem ein Mann fühlen kann,
Dass er die einzige wahre Seele in der Welt ist. Doch ich sehe ein Gesicht aus dem Nebel kommen Ich erinnere mich an ihn aus den verrückten Tagen. Bist du nicht der Bursche, der das Tempo vorgab
Ich habe einen neuen Job
Hotelboy! Ich muss jetzt los.
Manche Nächte schlafe ich noch an der Küste.
Die Küste ist ein Platz, an dem ein Mann fühlen kann usw. Leute ändern sich oft,
Hotelboy! usw. |
Doctor Jimmy (Including John's theme, Is It Me?)
| Laugh and say I'm green
I've seen things you'll never see. Talk behind my back But I'm off the beaten track. I'll take on anyone Ain't scared of a bloody nose, Drink till I drop down With one eye on my clothes. What is it? I'll take it.
Doctor Jimmy and mister Jim
You say she's a virgin.
What is it? etc. Doctor Jimmy and mister Jim etc.
I'm going back soon
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Lach' und sag', ich bin noch grün,
Ich hab' Sachen gesehen, die du nie gesehen hast. Sprich hinter meinem Rücken Ich bin aus gutem Holz Ich nehme es mit jedem auf Sei nicht erschrocken von 'ner blutigen Nase Trinke bis ich umfalle Mit 'nem Auge auf meine Klamotten. Was ist es? Ich werd's ertragen.
Doktor Jimmy und Mister Jim
Du sagst, sie ist 'ne Jungfrau.
Was ist es? usw. Doktor Jimmy und Mister Jim usw.
Ich gehe bald zurück nach Hause
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The Rock (Instrumental)
Love Reign O'er Me (Pete's theme)
| Only love
Can make it rain The way the beach is kissed by the sea. Only love Can make it rain Like the sweat of lovers' Laying in the fields. Love, Reign o'er me.
Only love
Love Reign O'er me. On the dry and dusty road
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Nur die Liebe
Kann es regnen lassen Die Art, wie die Küste von der See geküsst wird. Nur Liebe Kann es regnen lassen Wie der Schweiß von Verliebten Die im Freien liegen. Liebe, herrsche über mich
Nur Liebe
Liebe, herrsche über mich. Auf der staubigen und trockenen Straße
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| Pete Townshend | Roger Daltrey | John Entwistle | Keith Moon |
| Remainder | Lead Vocals | Bass, Horns, Vocals | Percussion, Vocals |
Chris Stainton: Piano auf Dirty Jobs, 5:15 und Drowned.
News was read by John Curle.
"Quadrophenia" in seiner Gesamtheit von Pete Townshend.

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