
Singen / Duncan Brown (Cradlehall) / flickr
Singen hilft und heilt. Dies ist längst nicht mehr nur ein Mythos, sondern wissenschaftlich belegt. Die meisten Menschen ahnen nicht, dass sie sich selbst mit ihrer Stimme etwas Gutes tun können – unabhängig davon, wie gut sie singen oder wie schlecht.
Bereits 20 Minuten am Tag verhelfen zu einer regelrechten Hochstimmung. Dies kann man in nahezu jeder Situation tun: ob beim Kaffeekochen, beim Duschen oder abends beim Zubettgehen.
Klangtherapeuten schwören sogar darauf, dass durch das Singen chronische Krankheiten geheilt oder zumindest gemindert werden können. Singen hilft nicht nur der Psyche, es ist auch gut für die Atmung, die Durchblutung des Gehirnes und sorgt für Schwingungen im Körper. Wenn man atmet, so saugt man die Luft viel tiefer ein, die Lungen werden viel mehr geweitet als bei normaler Atmung. Somit wird der Körper besser mit Sauerstoff versorgt. Menschen, die viel singen, sind selbstbewusster und ausgeglichener. Besonders schüchternen Menschen, die Angst vor dem Sprechen vor Publikum haben, wird zum Singen geraten: wer öfter seine eigene Stimme hört, gewöhnt sich an diese und scheut sich nicht vor Unterhaltungen. Man könnte genauso gut auch Selbstgespräche führen – aber das erscheint den meisten merkwürdig und macht auch lange nicht so viel Spaß, wie ab und zu ein Liedchen zu trällern. Was man singt spielt übrigens auch eine Rolle. So können flotte, fröhliche Lieder motivierend wirken, ruhige Lieder entspannend wirken.
Zudem fördert Singen die Gemeinschaft: Wer seinem Kind abends ein Schlafliedchen singt, baut eine große emotionale Bindung zu diesem auf. Beim Singen im Chor wird das Gruppengefühl gestärkt.
Man sollte frühzeitig beginnen, mit dem Kind zu singen, denn dadurch verbessert sich die Aufmerksamkeit und sprachliche Fähigkeiten werden geschult. Auch das kindliche Gedächtnis wird beim Singen extrem trainiert, da es sich Melodie und Text gleichzeitig merken muss.
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